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Einsatzbericht
Übersicht
| Datum: | 13.08.2026 - 0:13 Uhr | |
| Ort: | Meschede, Liebermannweg | |
| Einsatzart: | Brandeinsatz | |
| Einheiten: | LZ Meschede; LG Eversberg; LG Remblinghausen; LG Wehrstapel; IuK-Einheit; Atemschutzwerkstatt; Polizei; Rettungsdienst; DRK; Wehrleiter; ZFR; Energieversorger; | |
| Kurzbericht: | Gemeldeter Geschossbrand - Einfamilienhaus bei Eintreffen in Vollbrand |
Einfamilienhaus steht bei Eintreffen in Vollbrand
Meschede. Um 00:13 Uhr wurde die Feuerwehr der Stadt Meschede zunächst mit dem Stichwort F3 – Zimmer-/Geschossbrand zu einem Einsatz in den Liebermannweg in Meschede alarmiert. Bereits während der Anfahrt war das Ausmaß des Brandes deutlich zu erkennen: Anrückende Einsatzkräfte konnten den Feuerschein über weite Teile der Stadt hinweg wahrnehmen. Noch während die ersten Einsatzfahrzeuge auf dem Weg zur Einsatzstelle waren, wurde das Alarmstichwort aufgrund weiterer Informationen auf F3Y – Menschenleben in Gefahr erhöht.Das erste Hilfeleistungs- und Löschgruppenfahrzeug, die Drehleiter sowie der Einsatzleitwagen trafen zügig an der Einsatzstelle ein. Den Einsatzkräften bot sich ein dramatisches Bild: Ein Einfamilienhaus stand bereits in Vollbrand. Aus mehreren Fenstern sowie im Bereich der Dachtraufe schlugen massive Flammen, begleitet von einer starken Rauchentwicklung. Auf der Straße befanden sich mehrere Betroffene, die angesichts der Situation verständlicherweise stark aufgeregt und emotional waren. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde das Alarmstichwort erneut erhöht – auf F4Y.
Keine Personen mehr im Gebäude – Hund im Brandobjekt
Zu Beginn bestand kurzzeitig Unklarheit darüber, ob sich noch eine Person im Gebäude befand. Diese konnte glücklicherweise schnell ausgeräumt werden: Es befand sich kein Mensch mehr im brennenden Gebäude. Allerdings wurde bekannt, dass sich noch ein Hund im Haus befand.Parallel zur weiteren Erkundung wurde unmittelbar mit der Brandbekämpfung begonnen. Über den Zugang an der Haustür ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Zwei weitere Trupps gingen von außen ebenfalls unter Atemschutz mit C-Strahlrohren gegen die Flammen vor. Trotz des schnellen Vorgehens konnte der Hund leider nicht mehr gerettet werden. Er wurde aus einem stark verrauchten Raum geborgen. Wir sprechen der Familie und den Besitzern unser herzliches Beileid aus. Drei Bewohner des Hauses sowie zwei Ersthelfer wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Umfangreiche Nachlöscharbeiten
Der offene Brand konnte durch den massiven Löschangriff zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die anschließenden Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch aufwendig. Mehrere Trupps der eingesetzten Einheiten waren erforderlich, um das Gebäude auf verbliebene Glut- und Brandnester zu kontrollieren und diese gezielt abzulöschen.Zur Kontrolle des Dachbereichs wurde sowohl die Drehleiter eingesetzt als auch über Steckleitern aus dem Garten ein Zugang zum Dach geschaffen. Teile der Dachhaut mussten geöffnet werden, um darunterliegende Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Die Einsatzkräfte kontrollierten die betroffenen Bereiche wiederholt, um eine erneute Brandausbreitung auszuschließen.
Nach Abschluss der umfangreichen Lösch- und Kontrollarbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Neben dem Löschzug Meschede waren die Löschgruppen Eversberg, Remblinghausen und Wehrstapel im Einsatz. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die Atemschutzwerkstatt, die Informations- und Kommunikationseinheit sowie das Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen des Hochsauerlandkreises.
Ebenfalls vor Ort waren die Wehrleitung, die Polizei, der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz zur Eigensicherung der Feuerwehr sowie der zuständige Energieversorger.
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