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Redakteur dieser Seite: Rafael Jürgens


 

Spatenstich für neues Feuerwehrhaus für Calle und Wallen

Calle/Wallen. Gemeinsamkeit ist ein Wort, das bei den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr eine ganz besondere Bedeutung genießt – im Einsatz, bei Übungen, im Alltag. Vor allem um Gemeinsamkeit geht es auch bei einem Projekt, das den Brandschutz für Calle und Wallen auf eine neue Stufe heben soll: Am Waller Bach entsteht derzeit das neue Feuerwehrhaus für die Löschgruppen Calle und Wallen. Und auch die beiden Löschgruppen werden künftig als eine Einheit in der Freiwilligen Feuerwehr zusammenarbeiten.

Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus für Calle und Wallen. Bildnachweis: Stadt Meschede
Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus für Calle und Wallen. Bildnachweis: Stadt Meschede
Gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Weber, Georg Voß, dem Leiter des Fachbereichs Ordnung, Architektin Barbara Weicken sowie den beiden Löschgruppenführern Christian Krömpel (Calle) und Michael Stratmann (Wallen) erfolgte jetzt der symbolische Spatenstich am Schnittpunkt zwischen den beiden Orten. Das neue Feuerwehrhaus wird die beiden in die Jahre gekommenen Feuerwehr-Unterkünfte in Callen und Wallen ersetzen.

Die Ansprüche an das neue Feuerwehrhaus

Denn: Sowohl baulich wie auch einsatztechnisch haben sich die Ansprüche an moderne Feuerwehr-Arbeit verändert. Ganz augenscheinlich wird das bei aktuellen Löschfahrzeugen, die mit ihren Abmessungen nicht mehr in Fahrzeughallen passen, die vor Jahrzehnten gebaut wurden. Aber auch die rechtlichen Vorgaben für Arbeitsschutz, Sanitärbereiche und Lager-Technik haben sich verändert.

Das neue Feuerwehrhaus, das am Waller Bach entsteht, wird diesen Ansprüchen gerecht werden. Es erhält zwei Hallenplätze, die bei Bedarf um einen Platz erweitert werden können, erläutert Architektin Barbara Weicken. Wichtig ist auch die so genannte „Schwarz-Weiß-Trennung“: Eine klare Abgrenzung von Bereichen, in denen sich mit Rauchgas kontaminierte Einsatzkleidung – zum Beispiel nach Brandeinsätzen – befindet, von Bereichen, in denen saubere und einsatzbereite Gegenstände gelagert werden.

Ebenso geplant: Umkleide- und Sanitärräume für Aktive und Jugendfeuerwehr, Lagerräume und ein Büro für die Leitung der Löschgruppe. Das eingeschossige Gebäude in Hybridbauweise – aus Stein sowie mit der gesamten Dachkonstruktion aus Holz - wird eine Grundfläche von rund 890 Quadratmetern haben. Eine weitere Besonderheit: „Das Gebäude wird in sich autark sein“, erklärt Hubertus Schemme vom Fachbereich Infrastruktur der Stadt Meschede. Photovoltaik-Module auf dem Dach werden nicht nur eine Wärmepumpe speisen, sondern sie sollen auch genug Energie für alle anderen Stromverbraucher im Gebäude erzeugen.

Warum ist der Neubau notwendig?

Im Rahmen der Überlegungen zum aktuellen Brandschutzbedarfsplan habe man geprüft, ob die bisherigen Feuerwehrhäuser in Calle und Wallen saniert werden können, so Dietmar Rinschede vom Fachbereich Ordnung. Sowohl aus technischen wie auch aus wirtschaftlichen Gründen ist das aber nicht möglich. Mit dem neuen – gemeinsamen - Gebäude am Waller Bach werde man nun deutlich verbesserte Einsatzbedingungen schaffen, ergänzt Niklas Göckeler vom Fachbereich Ordnung. Es gehe dabei keineswegs um Luxus, unterstreicht Bürgermeister Christoph Weber: „Hier werden zum einen rechtliche und technische Vorgaben eingehalten – und zum anderen ist ein angemessener Brandschutz für die Bürgerinnen und Bürger ein besonders wichtiger Grundpfeiler der Daseinsvorsorge.“ Das soll auch für den Katastrophenfall gelten: Das neue – autarke – Feuerwehrhaus ist dann der Anlaufpunkt für die Menschen aus Calle und Wallen.

Aus zwei Löschgruppen wird nun eine

Doch nicht nur baulich tut sich etwas: Auch die beiden Löschgruppen haben sich auf den Weg zu einer gemeinsamen Einheit gemacht. Alles freiwillig, ohne Druck und transparent gegenüber allen Kameradinnen und Kameraden, wie die Löschgruppenführer Christian Krömpel und Michael Stratmann betonen: „Anders wäre so etwas auch gar nicht möglich.“ Von den Projekt seien alle begeistert, sagt Michael Stratmann; und Christian Krömpel ergänzt, dass man auf diese Weise noch professioneller als bislang Arbeit und Einsätze für die Bürgerinnen und Bürger angehen könne. Derzeit sei der Fusionsprozess „in der Mache“ – wie die gemeinsame Einheit heißen wird, wer die Führung bilden wird, ist noch offen. Wichtig: „Wir wollen alle Kameradinnen und Kameraden auf diesem Prozess mitnehmen“, so Christian Krömpel. Vielleicht, so hofft Michael Stratmann, werde sich auch der oder die eine oder andere neue Aktive finden. Denn sowohl für das neue Feuerwehrhaus wie auch für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr gelte: „Das alles ist nicht nur für die Feuerwehr, sondern für die gesamte Bevölkerung.“

Voraussichtlich im vierten Quartal 2024 soll das neue Feuerwehrhaus in Dienst gestellt werden. Die Kreis- und Hochschulstadt Meschede rechnet für das gesamte Projekt mit Baukosten von rund 3,7 Millionen Euro.
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Erstellung der Seite: 29.09.2023 um 15:54 Uhr  |  Redakteur dieser Seite: Rafael Jürgens
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