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Freiwillige Feuerwehr: Im neuen Stabsraum „laufen die Fäden zusammen“

Meschede. Wenn es darauf ankommt, laufen hier die Fäden zusammen: In den
neuen Stabs- und Funkräumen im Feuerwehrgerätehaus Meschede koordiniert
die Freiwillige Feuerwehr künftig bei Großeinsätzen ihre Arbeit für Stadt und
Bürgerschaft. Jetzt wurden die neuen Räume offiziell in Betrieb genommen.

Wie wichtig eine optimale Führung der Feuerwehr-Arbeit ist, hätten die Großeinsätze
des Jahres 2007 gezeigt, so Wehrführer Hubertus Schemme – Orkan „Kyrill“,
Hochwasser im Stadtgebiet und der großflächige Waldbrand in Grevenstein. Der
neue Stabsraum ermögliche nun bei solchen Einsätzen eine „koordinierte und ruhige
Führungsarbeit“, betont Schemme. Neben der Einsatzleitung sind im Stabsraum
auch die „Kontaktleute“ zur Stadtverwaltung und zur Öffentlichkeit untergebracht.
Ausgerüstet ist der Raum mit zwei Notebooks, vier Telefonen, Beamer,
Multifunktionsgerät (Fax, Drucker, Kopierer und Scanner) sowie der nötigen
Software-Ausstattung und Kartenmaterial.

Der neue Funkraum befindet sich im Erdgeschoss des Feuerwehrgerätehauses. Das
„Herzstück“: Ein moderner Funktisch mit zwei Arbeitsplätzen und neuer
Antennenanlage. Zur Funktechnik zählt ebenfalls ein Alarmgeber, mit dem
Meldeempfänger und Sirenen alarmiert sowie Tore geöffnet werden können. Von
hier aus hält die Einsatzleitung künftig bei „Großschadenslagen“ den Kontakt mit den
Einheiten vor Ort. Hubertus Schemme unterstreicht, dass der neue Stabsraum
keinesfalls eine „Konkurrenz“ zur Einsatzleitstelle des Hochsauerlandkreises ist: „Von
hier aus wird die Stadtfeuerwehr Meschede geführt.“ Somit gehe es nicht um
Konkurrenz, sondern um eine Entlastung für die HSK-Leitstelle.

Insgesamt haben Stabs- und Funkraum rund 25.000 Euro gekostet. Hubertus
Schemme dankte der Stadt Meschede für diese finanziellen Mittel. Für Bürgermeister
Uli Hess ist das Geld „gut angelegt“ – schließlich sei eine effiziente Führungsarbeit
der Feuerwehr von besonderer Bedeutung für eine optimale Arbeit im Dienst der
Bevölkerung. Uli Hess: „Wir wollen für die nächsten Einsätze gerüstet sein.“
Gleichzeitig dankte das Stadtoberhaupt allen Feuerwehrkameraden: „Trotz aller
Technik – es geht nicht ohne Menschen, die bereit sind, sich ehrenamtlich zu
engagieren.“

Quelle: http://www.meschede.de/aktuelles/presse/presserchiv/2009-11-19_feuerwehr_neuer_stabsraum.pdf

   


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Letzte Änderung: 20.01.2012 um 10:03 Uhr  |  Redakteur dieser Seite: Thomas Kramer
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