Sprechfunkerausbildung der Feuerwehren Eslohe und Meschede.
Übung in der Fernmeldebetriebsstelle Freienohl
Meschede /Eslohe - 17 Hilfskräfte aus der Gemeindefeuerwehr Eslohe und der Stadtfeuerwehr Meschede wurden bei einem Sprechfunkerlehrgang ausgebildet.
Für drei Teilnehmer aus der Gemeindefeuerwehr Eslohe und 14 Teilnehmern aus der Stadtfeuerwehr Meschede, unter ihnen zwei Feuerwehrfrau, galt es im theoretischen Teil Rechtsgrundlagen, Organisation des Sprechfunkdienstes, physikalische und technische Grundlagen, sowie Karten- und Gerätekunde zu beherrschen. In der Praxis waren Funkvordrucke mit Durchsagen, Gespräche und Nachrichten richtig auszufüllen. Dies alles in 20 Stunden verteilt auf eine Woche.
Besonders geschult wurde das Gleichwellenfunknetz im Vier-Meterfunkbereich der sogenannte Leitstellenfunk und die Handhabung neuer Handsprechfunkapparate mit Funkmeldesystem (FMS), die Statusmeldungen und Anweisungen nach Eingabe einer Zahlenkennung absetzen können. Der sogenannte Einsatzstellenfunk im Zwei-Meterfunkbereich wurde ebenfalls behandelt.
Die Lehrgangsleitung lag bei Hauptbrandmeister Thomas Schürer.
Unterstützt wurde er von den Kameraden der Funkgruppe der Feuerwehr Meschede.
Die Abschlussprüfung, die erstmalig im Feuerwehrhaus Freienohl stattfand, nahm
Kreisbrandmeister Martin Rickert (Calle) ab. Alle bestanden die Prüfung und sind somit berechtigt, am nichtöffentlichen, beweglichen Landfunkdienst der Behörden und Organisationen mit Sicherungsaufgaben (BOS-Funk), teilzunehmen.
Eine Betriebsübung bildete den Abschluss der Ausbildung.
Der Funkraum im Feuerwehrhaus wurde von Mitgliedern der Funkgruppe betrieben.
Die Lehrgangsabsolventen verteilten sich auf fünf mit Funk ausgerüstete Fahrzeuge.
Ihnen wurden Aufgaben übermittelt, die sie zu lösen hatten. Hierbei wurde Wert auf das richtige und sichere Abwickeln des Funkbetriebes gelegt.