Seit Wochen hat es nicht mehr ergiebig geregnet. Die langanhaltene Trockenheit erhöht seit Wochen kontinuierlich die Waldbrandgefahr. Mehrere Bäche sind bereits ausgetrocknet. Der Deutsche Wetterdienst stufte die Waldbrandgefahr bereits in die höchste Stufe ein.
In den Abendstunden wurde der Leitstelle eine Rauchentwicklung im Bereich eines Waldstückes am Hirschberger Weg gemeldet. Noch während immer mehr Meldungen eingingen wurde der LZ Meschede alarmiert. Aufgrund der vermehrten Anrufe konnte die Brandstelle genau beschrieben werden.
Übungsverlauf:
Schon auf der Anfahrt wurde von der Einsatzleitung ein Bereitstellungsraum unweit der Einsatzstelle eingerichtet. Hier wurden zunächst alle Fahrzeuge hingeordert.
Nach ersten Erkundungen stellte sich folgende Lage dar:
Auf einer Windwurffläche brannten mehrere 100 m² Waldboden und Buschwerk run 150m abseits eines befestigten Weges, hinzu kam ein rund 20m langer und mehrere Meter hoher Haufen mit Astholz, welcher ebenfalls in voller Ausdehnung brannte.
Eine Wasserversorgung wurde durch das LF 16 TS von einem entfernten Löschteich über rund 500m aufgebaut und speiste daraufhin die Tanklöschfahrzeuge, welche direkt an der Einsatzstelle standen und zunächst mit Ihrem Wasservorrat arbeiten mussten.