Auch die Feuerwehr Meschede wurde zu mehreren Einsätzen durch das Sturmtief Xynthia alarmiert. Am frühen Nachmittag wurde zunächst die Funkgruppe alarmiert, die nötige Infrastruktur und Kommunikation im Stabsraum im Gerätehaus Meschede aufzubauen um die eingehenden Meldungen zu bearbeiten und auf die einzelnen Fahrzeuge zu deligieren. Dies war auch gleichzeitig die erste Bewährungsprobe für den neu eingerichteten Stabsraum der Feuerwehr Meschede. Noch vor einer angesetzten Übung im Frühjahr konnte so eine Übersicht über Probleme und Optimierungsmöglichkeiten geschaffen werden.
Im Folgenden wurden die einzelnen Teileinheiten der Feuerwehr Meschede alarmiert um eingehende Schadensmeldungen zu bearbeiten. Da die Gefahr für die Einsatzkräfte durch teils enorme Windböen zu hoch war, wurden einige Strassen mit Unterstützung des Bauhofes gesperrt und konnten erst zum späten Abend hin von der Feuerwehr und einem beauftragten Forstunternehmen wieder freigeschnitten werden. Betroffen waren besonders die B55 am Hennesee und der Schederweg sowie die L914 zwischen Mülsborn und Schüren.
Nachdem die Windböen in den Abendstunden immer weiter zurückgingen, wurden die einzelnen Wachbereitschaften aufgelöst. Als letzte Einheit rückte gegen 24:00 Uhr der LZ Meschede wieder ein.
Einsatzberichte anderer Einheiten oder Organisationen