24 Stunden Übung 2006
Mein Tagebuch bei der 24 Stunden Übung 2006
Es war nun wieder soweit unsere 24 Sunden Übung stand vor der Tür. Wir sollten uns am 29.07.2006 um 14:00 Uhr am Gerätehaus treffen. Als ich zum Gerätehaus kam waren die meisten schon da obwohl es erst 13:45 Uhr war. Alle waren sehr gespannt was uns diese Jahr erwarten würde. Nachdem der letzte dann da war, luden wir unser Gepäck in die Wagen und fuhren zusammen zur Schule wo wir uns die nächsten 24 Stunden aufhalten sollten.
Jeder suchte sich in der Schule dann seinen Schlafplatz und richtete sich Häuslich ein.
Raimund rief uns dann alle in den großen Vorraum, wo er uns dann Begrüßte, und uns ein paar Spielregel erklärte, die wir einzuhalten hatten damit diese Übung ein Erfolg würde.
Wir wurden in Gruppen eingeteilt und einem Einsatzwagen zugeteilt. Dort versammelten wir uns dann und legten fest wer welche Position besetzten sollte, was schnell erledigt war und wir auf den ersten Einsatz warteten.
Dann um kurz vor drei Uhr war es soweit die Alarmglocke läutete wir wurden zum ersten Einsatz gerufen. Es wurde gemeldet das die Kläranlage bei der Brauerei Veltins in Vollbrand stehen würde. Als wir an der Einsatzstelle ankamen ging dann alles sehr schnell, jeder wurde von den Gruppenführern eingeteilt und schon ging es los. Nach gut einer dreiviertel Stunde war der Einsatz abgearbeitet und wir konnten die Schläuche wieder einrollen. Der erste Einsatz war gut über die Bühne gegangen, und wir waren alle froh darüber.
Als wir wieder in der Schule angekommen waren musste erst mal was zu trinken her, es war doch recht warm bei dem Einsatz geworden. Wir schauten uns einen Film an als um kurz vor fünf auf einmal wieder ein Alarm kam. Aber dieses mal musste nur das LF 16/TS raus es war die Brandmeldeanlage an der Brauerei die Ausgelöst hatte. Nachdem unser Einsatzleiter Chris die Lage erkundet hatte, zogen wir alle in Begleitung von Raimund durch die Brauerei und suchten den Melder. Chris hatte das mit der Laufkarte super im Griff und daher hatten wir überhaupt keine Probleme den Melder zu finden.
In der Schule lief unterdessen schon wieder ein Alarm auf „Küchenbrand im Feuerwehrgerätehaus Grevenstein“ es wurde er L 8/6 und der Bully angefordert. Als wir die Einsatzstelle erreicht und die beiden Gruppenführer die Lage gescheckt hatten ging alles sehr schnell. Der Angrifftrupp ging mit einem C Schlauch und dem Hohlstrahlrohr in die Küche vor, dann war das Feuer schnell gelöscht. Unterdessen war auch das LF 16/TS von dem Einsatz an der Brauerei am Gerätehaus angekommen. Zusammen räumten wir die Einsatzstelle auf und fuhren gemeinsam zur Schule zurück.
An der Schule angekommen waren schon fleißige Helfer damit beschäftigt das Abendessen vorzubereiten, es gab Bratwürstchen und Pommes. Wir wahren froh erst mal eine Pause zu haben, da es ja jeder Zeit wieder los gehen konnte. Einige waren am Fernsehen die andere spielten Karten so konnte man sehr gut entspannen.
Aber mit der Entspannung sollte es nicht so lange gut gehen, denn so gegen 21:00 Uhr ging der nächste Alarm ein. Es wurde das LF 8/6 und der Bully für einen Böschungsbrand in der Örmke gerufen. Wie machten uns sofort auf den Weg und fanden beim Eintreffen an der Einsatzstelle die gesamte Böschung in Vollbrand vor. Es wurde darauf hin von unserem Einsatzleiter die nötigen Dinge befohlen und schon lief alles wie am Schnürchen. Von weitem konnte man ein Martinhorn hören wir waren am Überlegen was da passiert sein konnte. Unser Einsatzleiter Funkte daraufhin den LF 16 TS an und erfuhr das sie zu einem Rettungseinsatz auf den Uchtenberg unterwegs waren. Am Uchtenberg waren 2 Personen in dem Steilen Ufer mit Ihrem Gleitschirm abgestürzt und konnten sich nicht mehr bewegen. Nach der Lagererkundung durch unseren Gruppenführer wurde der Angriffstrupp und der Schlauchtrupp zu je einer Verletzten Person geschickt. Wir führten die Notwendige erste Hilfe durch, und bereiteten die Verletzten auf die Rettung vor. Da wir für die Rettung nicht genug Einsatzkräfte hatten forderte unser Einsatzleiter den Bully von der anderen Einsatzstelle nach. Als wir dann genug Einsatzkräfte vor Ort hatten ging der Rest eigentlich sehr schnell, so das wir diesen Einsatz im Nu erledigt hatten.
Zurück an der Schule war erst einmal Pause angesagt, denn dieser Einsatz hatte doch Kraft gekostet. Einige schauten sich einen Film an, andere wiederum spielten Karten ein kleiner Teil versuchte sich im Theaterspielen was auch recht gut ankam. Als die Zeit dann doch schon recht weit fortgeschritten war, überlegten die ersten ob man sich nicht zum Schlafen hinlegen sollte. Diese wurde aber schnell wieder aus den Gedanken gestrichen da jeder Angst hatte einen Einsatz zu Verschlafen. Und dann um kurz vor eins war es wieder soweit, der Alarm schlug an und jeder horchte was könnte es dieses mal wohl sein. Aus dem Megaphon kam die Ansage „Brennender Wohnwagen auf dem Parkplatz am Skilift“ es fahren LF 8/6, LF 16 TS und der Bully. Wir alle in die Stiefel und ab ins Auto. Als wir am Skilift ankamen brannte der Wohnwagen schon in voller Ausdehnung. Es wurden darauf hin von uns die Angriffe Aufgebaut. Des weiteren sollte ein separater Angriff mit einem Schaumrohr vorgenommen werden, was wir auch sofort in Angriff nahmen. Der Wohnwagen stellte sich als sehr störrisch heraus. Er wollte und wollte nicht ausgehen, worauf hin wir einen erheblich Einsatz von Wasser vornahmen was dann auch Wirkung zeigte. Nachdem wir den Wohnwagen dann endlich Aus hatten und alles wieder im Auto verstaut war ging es zurück zur Schule.
Zurück an der Schule mussten wir erst mal alle zusammen kommen. Raimund war stink sauer auf uns. Man hatte uns im Vorfeld gesagt das die Einsatzwagen nicht zum Spielen da sind. Wir hatten das wohl nicht so ganz ernst genommen, und das Ende vom Lied war das Blaulicht und das Martinshorn vom Bully nicht mehr funktionierten. Wir bekamen eine Standpauke mit dem Schluss wer sich nicht an die Spielregeln hält muss nach Hause gehen. Diese Worte hatten dann alle verstanden weil darauf hin Spielte keiner mehr mit den Geräten rum.
(Das Blaulicht und Martinshorn wurden in der Nacht noch von Christian repariert).
Der Rest der Nacht sollte dann wohl Ruhig bleiben meinten alle, aber keiner wollte so recht Schlafen gehen. Auch als sich unsere Betreuer hinlegten war sich keiner sicher ob das nicht nur gestellt wäre. Aber zu allem Übel war dann doch Ruhe.
Um kurz nach sechs fuhr dann doch der Bully auf einmal weg. Keiner wusste wer sich da aus dem Staub gemacht hatte. Nach gut einer halben Stunde war er dann auch wieder da, und siehe da es kam ein Alarm. Vermisste Person im Wald LF 8/6, LF 16 TS und der Bully wurden zum Einsatz gerufen. Wenn wir gewusst hätten was da auf uns zukommt hätten wir bestimmt nicht so viel Spaß gehabt. In dem Waldstück angekommen ging die Suche auch schon los. Wir fanden und fanden die Person nicht bis wir auf einmal hörten das die Person aus der Irrenanstalt abgehauen war. Die Person war Männlich und der Name war Willi, was dann schnell zu dem Namen kam “verrückter Willi“. Dann nach einer Stunde hatten wir Ihn endlich. Er stellte sich wirklich sehr verrückt an. Es kostete uns schon ein wenig Mühe den „verrückten Willi“ ruhig zu bekommen. Aber dann war es geschafft. Auf der Trage verschnürt ging es den Berg hoch, wo wir Ihn dem Rettungsdienst übergeben konnten. Danach hatten wir uns das Frühstück redlich verdient.
Zurück in der Schule war das Frühstück auch schon fertig. Alle hatten großen Hunger und waren auch recht müde.
Beim Frühstück sagte uns Raimund das um zehn Uhr ein Ausbilder von DRK kommen sollte, der uns in erster Hilfe unterweisen würde.
Dann um zehn Uhr war der Ausbilder auch wirklich da. Wir hatten nicht so recht den Schwung jetzt Theorie zu machen, aber dann kam doch alles anders.
Der Ausbilder war schon klasse, er erklärte uns bestimmte Sachen und wir mussten diese dann Praktisch ausführen was dann doch großen Spaß machte. Zum Schluss der Stunde mussten wir immer in Gruppen raus gehen und wurden dann nach kurze Zeit wieder in die Klasse gerufen, wo wir ein paar Aufgaben lösen mussten. Wir möchten uns noch mal bei dem Ausbilder vom DRK ganz recht herzlich für die gute Ausbildung bedanken.
Dann kurz nach der Ersten Hilfe Ausbildung kam auch schon die Abschlussübung wo uns drei Jugendfeuerwehren aus Endorf, Altenhellefeld und Sundern bei Helfen sollten.
Wie fuhren mit den Einsatzwagen zu dem Brandobjekt, was in diesem Fall das Gerätehaus selber war. Die ersten Trupps von uns gingen dann zur Menschenrettung in das total vernebelte Gebäude vor. Die Wehren aus dem Raum Sundern unterstützten uns hierbei Tatkräftig. Der Rest der Einsatzkräfte baute draußen einen Löschangriff auf. Nach ca. einer Stunde waren die Personen gerettet und der Brand gelöscht. Wir räumten daraufhin die Einsatzstelle auf und fuhren gemeinsam zur Schule wo schon Würstchen und Pommes auf uns warteten.
Wir genossen das Essen dann doch richtig weil jeder wusste jetzt hatten wir es leider wieder geschafft. Die 24 Stunden Übung war zu ENDE.
Ich möchte mich hier noch mal sehr bei allen die an dieser Übung beteiligt waren sehr herzlich bedanken.
das Küchenteam:
Doris, Iris, Nicole und Martin
die Helfer der Löschgruppe:
Sara, Klaus, Hennes, Kai und Michael
die Betreuer:
Philip, Christian, Sebastian und Raimund
und ganz Besonders:
euch den Jugendfeuerwehrleuten der Löschgruppe Grevenstein. Ihr hab euch in der ganzen Zeit Vorbildlich und Kameradschaftlich verhalten, so wie wir uns das gewünscht hatten. Es hat großen Spaß gemacht so eine 24 Stunden Übung mit euch zu machen. Wir hoffen euch in zwei Jahren wieder dabei zu haben.
bis dahin:
das gesamte Team der 24 Stunden Übung
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