Zu einem folgenschweren Kellerbrand an der Bahnhofstraße rückte der Freienohler Löschzug am Samstag gegen 17:00 Uhr aus.
Obwohl der Löschzug schon nach sechs Minuten an der Einsatzstelle eintraf, brannte ein Schaltschrank im Keller eines Mehrfamilienhauses im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden quollen aus allen Fenstern des Hauses. Zwei Bewohner (54 und 43 Jahre alt) hatten noch Löschversuche unternommen und dabei Rauchgase eingeatmet, Sie wurden rettungsdienstlich behandelt und dem Krankenhaus zugeführt.
Zur Brandbekämpfung ging ein Löschtrupp mit Atemschutzgeräten in den Keller vor. Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig, aufgrund der extremen Temperaturen am Brandort hatte sich schon der Putz von den Kellerwänden gelöst.
Mit Hochleistungslüftern konnte der giftige Brandrauch aus dem Haus geführt werden. Eine dichte Rußschicht hat sich in allen Zimmern des Hauses niedergschlagen, so dass das Haus momentan unbewohnbar ist. Ein Wasserschaden ist bei den Löscharbeiten nicht entstanden.
Eine Katze, die sich in einer total verrauchten Einliegerwohnung aufhielt, konnte gerettet werden. Hilfsbereite Nachbarn nahmen das Tier vorerst auf.
Die Feuerwehr Meschede war mit 35 Mann (Löschzug Freienohl, Löschgruppe Wennemen und Drehleiter Meschede) vor Ort. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Kriminalpolizei noch an der Einsatzstelle die Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.