Am 09. Februar 2008 lud der Löschzug Freienohl zu seiner traditionellen Agathafeier in den Speisesaal der Schützenhalle Freienohl mit mehr als 100 Gästen ein, zu denen Pastor Michael Hammerschmidt, Bezirks-ausschussvorsitzender Gerd Demmel und CDU- Ortsvereinsvorsitzender Jürgen Klasmeier zählten. Zu Beginn erfolgte durch den Löschzugführer Ludger Göckeler der Jahresrückblick 2007. Die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges wurden im vergangenen Jahr besonders gefordert. An dieser Stelle seien der Orkan Kyrill, der Waldbrand in Grevenstein und das Hochwasser genannt. Bei diesen Einsätzen wurde auf Grund der zahlreichen Hilfeersuche der besorgten und geschädigten Bürgerinnen und Bürger eine Leitstelle eigens für den westlichen Teil der Stadt Meschede im Feuerwehrgerätehaus Freienohl eingerichtet.
In der Gesamtsumme wurde die Wehr zu 138 Einsätzen alarmiert, wovon 65 mal die First Responder zu medizinischen Notfällen vor Eintreffen des Rettungsdienstes ausrückten. Zu Erwähnen sei hier der sich fortsetzende negative Trend, dass die Anzahl der Brandeinsätze wieder steigt. Mit den Aus- und Fortbildungen, Einsatzvor- und nachbearbeitungen und der Planung für den neu gegründeten Förderverein leisteten die Frauen und Männer des Freienohler Löschzuges eine Gesamtstundenzahl von 8145. Hinzu kommen 2400 Stunden der Jugendfeuerwehr und die Brandschutzerziehungen in den örtlichen Kindergärten.
Im Anschluss daran vollzog der stellvertretende Stadtbrandinspektor Johannes Thüsing die Beförderungen auf Grund der absolvierten Aus- und Weiterbildungen. So wurden folgende Kameraden zum Feuerwehrmann ernannt: Andreas Schwefer, Dominik Schwefer und Frank Trumpetter.
Zum Oberfeuerwehrmann Christian Bredt und Manfred Kehr, zur Hauptfeuerwehrfrau Silke Büttner. Unterbrandmeister wurde Carsten Wendrodt.
Für 25 Jahre aktiven Dienst im Löschzug bekamen Arnd Gütschow, Dietmar Schmidt, Dietmar Heckmann und Ingo Mahn das Feuerwehrehrenabzeichen in Silber.
Die Auszeichnung „Feuerwehrmann des Jahres“ bekam Kamerad Dietmar Kerstholt, besonders begründet durch seine Vorbereitungsarbeiten zur Gründung des neuen Fördervereins und als Kassierer im Löschzug.
Der Abend wurde abgerundet durch einige erheiternde Programmpunkte der Jugendfeuerwehr und der Aktiven. Für das leibliche Wohl war wie immer bestens gesorgt.